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Leerlaufsicherung für Röhrenverstärker

 

Röhrenendstufen sind aufgrund ihrer physikalisch bedingten Konstruktion kurzschlußfest. Allein der Ausgangsübertrager begrenzt durch seinen Kupferwiderstand und durch den dann in Sättigung geratenden Eisenkern den maximal möglichen Strom. Ohne angeschlossene Last läuft die Spannung im Übertrager hoch, da die eingespeiste elektrische Energie, die im Eisenkern in magnetische umgewandelt, wird wieder in elektrische umgewandelt werden muß. Das kann zu zerstörerischen Spannungsüberschlägen führen. Dieser Effekt tritt bei Eintakt-A- wie auch bei Gegentakt-AB-Endstufen auf, nicht jedoch bei PPP-Endstufen.

Mit dieser Leerlaufsicherung kann der Betriebsfall des Hochlaufens der Spannung sicher vermieden werden. Für eine Stereoendstufe werden zwei Bausätze benötigt. Zum Betrieb sind 12 V Gleichspannung notwendig. Mit einer Spannungsverdopplerschaltung kann diese Spannung auch aus der 6.3 V Heizung gewonnen werden. Durch die geringe Stromaufnahme von 2...3 mA im Ruhezustand und etwa
70 mA im aktiven Zustand stellt dies keine nennenswerte Belastung dar, deshalb kann die Schaltung praktisch in jedem Röhrenverstärker eingebaut werden.

Durch eine LED wird angezeigt, wenn die Schaltung angesprochen hat. Der Verstärker muß dann abgeschaltet und der Fehler behoben werden. Vorher ist kein Betrieb mehr möglich. Diese Schaltung vermeidet auf diese Art teure Verstärkerreparaturen.

Platinenmaße: 50 mm x 60 mm, Bauhöhe ca. 30 mm

   Bausatz
€ / St.
Platine
€ / St.
Leerlaufsicherung 12.–– 8.––

 

 

 


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