PPP-Endstufen


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Allgemeine Infos zu unseren PPP-Endstufen

Die Schaltungstechnik der PPP-Endstufe wurde bereits in den 1950er-Jahren erfunden, ihr Einsatzgebiet waren Tonstudios und Rundfunk, wo hochwertige Endstufen mit geringem Klirrfaktor benötigt wurden. Durch den hohen Bauteileaufwand im Netzteil und die relativ niedrige Ausgangsleistung im Vergleich zu Gegentakt-AB-Endstufen wurde die PPP-Endstufe jedoch nie richtig populär.

Die PPP-Endstufe ist eine Gegentakt-Endstufe, bei der die Ausgangsröhren wechselstrommäßig parallel betrieben werden. Diese Endstufenart wird auch als Circlotron bezeichnet.
Irrtümlicherweise wird der Ausdruck PPP oft auch für eine Gegentakt-AB-Endstufe mit parallel geschalteten Endröhren benutzt, welche jedoch nach einem anderen Prinzip arbeitet.

Durch ihre sehr guten Wiedergabeeigenschaften und ihr gutmütiges Verhalten bei kritischen Lasten ist die PPP-Endstufe nach wie vor interessant, wo andere Röhrenendstufen an ihre Grenzen kommen.

Gutmütiges Verhalten bei kritischen Lautsprechern
Durch den niedrigen Innenwiderstand und den damit relativ hohen Dämpfungsfaktor kommt die PPP-Endstufe auch mit schwierigen Lautsprechern wie z.B. Elektrostaten oder Mehrwege-Lautsprechern mit komplexer Frequenzweiche hervorragend zurecht.
Auch mit Lautsprecherboxen der Mittelklasse mit niederem Schalldruck können sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Möglicher Leistungsbereich von 40 bis etwa 200 W
Die erzielbare Leistung ist nur von der Anzahl der Endröhren abhängig, entsprechende Netzteile und Ausgangsübertrager vorausgesetzt. Somit können Leistungen von etwa 40...200 W realisiert werden.

Präzises Klangbild
Die PPP-Endstufe zeichnet sich durch druckvolle, kontrollierte Bässe und kristallklare Höhen aus, ohne den Verlust der Feinzeichnung. Sie ist damit auch für hohe Lautstärken und Musikrichtungen wie Rock und elektronische Musik (Pop, House, etc.) hervorragend geeignet und hat zudem die nötige Detailauflösung und Natürlichkeit, wie sie für akustische und klassische Musik erforderlich ist.

Da nach wie vor großes Interesse am PPP-Prinzip besteht und wir dieses als sehr hochwertig einschätzen, haben wir uns entschlossen, diese interessante Endstufe neu zu überarbeiten. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf folgende Punkte gelegt:

Betriebssicherheit
Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte hat sich gezeigt, daß es nicht immer sinnvoll ist, an die technischen Grenzen zu gehen. Einige sicherheitsrelevante Bauteile wurden abgeändert und die Anodenspannung wurde etwas reduziert. Die maximal erzielbare Ausgangsleistung wird hierdurch etwas vermindert zugunsten einer wesentlich höheren Betriebssicherheit.
Die Netzteile wurden modifiziert, so dass auch nach dem Ausschalten kein Hochlaufen des Ruhestromes durch die Restladung der Elkos erfolgen kann.

Fremdspannungsabstand und Spikes
Ein generelles Problem der PPP-Endstufe sind die von den Gleichrichtern verursachten Spikes aus den Netzteilen, die bei dieser Schaltungsart besonders ins Gewicht fallen. Durch die hohe Wiedergabequalität der PPP-Endstufe wird diese auch gerne an sehr hochwertigen, wirkungsgradstarken Lautsprechern betrieben, wobei hier die Spikes leicht hörbar sind.
Durch den Einsatz schneller Gleichrichterdioden zusammen mit moderaten Ladekapazitäten und einer Drosselsiebung in jedem Netzteilzweig werden diese Spikes wirkungsvoll unterdrückt. Durch diese Maßnahme wird der Fremdspannungsabstand deutlich vergrößert und Störgeräusche entsprechend unterdrückt.

Flexibilität
Durch die Modularisierung können mit wenigen, einheitlichen Bausätzen viele Kombinationen gebildet werden. Eine Übersicht einiger Kombinationen finden Sie bei der Beschreibung der PPP-Treiberstufe HE-56.

Sollten Sie noch weitere Fragen zu PPP-Endstufen und Kombinationsmöglichkeiten haben, senden Sie uns diese bitte per eMail.

 
   
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